Was ist Pleomorphismus ?
Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wird die Mehrgestaltigkeit der Mikroorganismen
als Pleomorphismus bezeichnet, dessen Kern im wesentlichen auf folgender Erkenntnis
beruht: Krankheiten entstehen nicht nur durch feindliche, von außen eindringende
Bakterien und Viren, sondern können auch von innen heraus entstehen. Der Körper lebt
mit zahlreichen Mikroorganismen in Form einer Symbiose einer Zweck- und
Lebensgemeinschaft zusammen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Darmflora, ohne
die wir nicht lebensfähig wären. So gut wie unbekannt ist, daß unser Blut auch
Symbionten enthält (winzige Kleinstlebewesen mit denen wir in Symbiose leben), die
einen wichtigen Teil unseres Immunsystems darstellen. Diese Symbionten tragen aber
auch wesentlich dazu bei, daß unsere Blutgerinnung und unser Calciumstoffwechsel
gelingen kann.
Was hat die Mehrgestaltigkeit der Mikroorganismen mit Krankheit zu tun ?
Prof. Dr. Enderlein war zunächst Zoologe dann später Bakteriologe. Er wurde Ende des
ersten Weltkrieges im Rahmen seines wissenschaftlichen Wirkens damit beauftragt, sich
mit dem Fleckfiebervirus zu beschäftigen. Entgegen der üblichen Verfahrensweise, das
Lichtfeldmikroskop einzusetzen, nahm Enderlein die Blutuntersuchungen mit Hilfe des
Dunkelfeldmikroskopes vor. Unter der Dunkelfeldmikroskopie machte Enderlein die
Entdeckung, daß Viren und Bakterien keinesfalls starre Erscheinungsformen sind, wie
die gängige Schulmedizin behauptet. Enderlein erkannte, daß diese nützlichen
Kleinstlebewesen unter bestimmten Bedingungen einem Entwicklungskreislauf
unterliegen können. Der Höhepunkt dieser Entwicklung mündet in eine Bakterie oder in
einen Pilz, die den Organismus in schädigender Weise beeinträchtigt.
Was bedeutet Bakterienkreislauf ?
Der Forscher und Wissenschaftler hatte unter dem Dunkelfeldmikroskop beobachtet,
daß sich unter bestimmten Bedingungen die nützlichen im Blut befindlichen Mikroben zu
höheren Formen aufwärtsentwickeln. Diese Wandlung vollzieht sich in der Regel in
meheren Stufen, bis die eigentlich nützliche Mikrobe das Stadium einer krankmachenden
Bakterie erreicht hat. Das heißt, Kleinstlebewesen werden zu Parasiten, die alle
bekannten Krankheitsarten mit entsprechendem Ausmaß hervorrufen können wie zum
Beispiel Rheuma, Arthritis, aber auch alle Formen von Tumor- und sonstigen
Zivilisationskrankheiten.
Warum entwickeln sich Mikroben zu Bakterien ?
Enderlein fand heraus, daß die Aufwärtsentwicklung einer Mikrobe zu einer schädlichen
Bakterie dann geschieht, wenn der Körper selbst das entsprechende Milieu für diese
Verwandlung bietet. Das Körpermilieu kann über die Messung des PH-Wertes einmal
als basisch oder als sauer bestimmt werden. Solange der PH-Wert des Körpers basisch
ist, haben die nützlichen Mikroben keine Veranlassung, sich in krankmachende Formen
umzuwandeln. Die Voraussetzung dieser Entwicklung ist dann gegeben, wenn sich das
Körpermilieu von dem basischen in den sauren Bereich verschiebt. Eine Verschiebung
des PH-Wertes kann durch falsche Ernährung (Weißzucker und Mehl, Genußgifte
(Nikotin, Alkohol), Bewegungsmangel, Umwelt- und Psychobelastungen aller Art
verursacht werden. Meistens wird das saure Körpermilieu durch eine Kombination
verschiedener Ursachen ausgelöst. Ziel der ganzheitlichen, biologischen Therapie ist es,
zunächst ein basisches Körpermilieu wiederherzustellen, um anschließend die entarteten,
parasitären Bakterien in ihre ursprüngliche, gesunde Form zurückzuführen.
Wie kann das geschehen ?
Prof. Dr. Enderlein hatte herausgefunden, daß sich alle Mikroben aus einem
Eiweißkörnchen heraus entwickeln. Dieses Eiweißkörnchen nannte er Protit und
entdeckte somit ein Bestandteil im Organismus, das noch kleiner war als die bis dato zur
kleinsten Einheit des Körpers erklärten Zelle. Prof. Enderlein brachte während eines
Experimentes eine Fleckfieberbakterie mit einem Protit aus dem gleichen
Entwicklungskreislauf dieser Bakterie zusammen. Beide Formen gingen sofort
miteinander eine Verbindung ein und verschmolzen. Bakterie und Protit lösten nach der
Verschmelzung ihre Form auf und konnten den Organismus über die natürlichen
Ausscheidungswege verlassen.
Warum Pleomorphismus ?
Was bedeutet diese Entdeckung für die Medizin ?
Enderlein hatte herausgefunden, daß alle Bakterien das Endstadium eines
Entwicklungskreislaufes darstellten, dessen Anfang mit einem Protit begann. Das Protit
entwickelt sich zur nützlichen Mikrobe weiter, die dann entartet und über Stufen eine
parasitäre Form annimmt, sobald das Körpermilieu nicht gepflegt wird, sprich sauer ist.
Er hatte krankmachende Bakterien mit Protiten des eigenen Entwicklungskreislaufes
gekoppelt und beobachtet, wie sich beide nach der Verschmelzung auflösten. Die
zersetzten Substanzen verließen den Körper über Ausseidungswege wie beispielsweise
Stuhlgang, durch Ausschwitzen oder über Eiterungen. Die gängige Schulmedizin hatte
sich mit der Anwendung von Antibiotika durchgesetzt, die darauf abzielt, die
schädlichen Bakterien zu töten. Die Methode von Prof. Enderlein zielt dagegen darauf
ab, die Bakterien im Einklang mit dem biologischen Gesetz des Ausgleiches lediglich
abzubauen. Dies konnte ihm gelingen, in dem er den höchsten Entwicklungpunkt einer
Mikrobe mit ihrem eigenen Ursprung koppelte und sie beide miteinander auflösen ließ.
Enderlein hatte begonnen, aus protitähnlichen Substanzen Medikamente zu entwickeln,
die in Form von Injektionen zum Beispiel direkt in den Bakterienherd hineingespritzt
werden.
Was geschah mit der Entdeckung von Prof. Enderlein ?
Im April 1952 gingen Meldungen durch die Presse, wie die Heilerfolge von Prof.
Enderleins Medikamente Erstaunen, Bewunderung, große Nachfrage aber auch Skepsis
und starkes Mißtrauen auslösten. Allerdings verwirrten diese Meldungen über die
Bewältigung einiger Schwersterkrankungen insbesondere deswegen, da keiner der
damaligen namhaften Wissenschaftler die Erfolge als zweifelsfrei anerkennen wollte. Sie
mahnten eher dazu, trotz der sichtbaren Wirkung die Präparate von Prof. Enderlein nicht
zu überschätzen. Enderlein hatte eigens für die Herstellung seiner Medikamente ein
Institut gegründet, das heute nicht mehr existiert. Der Wissenschaftler selbst verstarb
1968. Dennoch wurden seine Forschungsergebnisse von überzeugten Vertretern bewahrt.